Tiergestützte Intervention
Tiergestützte Intervention mit Alpakas in Vaihingen & Umgebung – Stress, ADHS, Autismus, Burnout
Ein tiergestütztes Angebot arbeitet mit Tieren, um das Erleben und Verhalten von Menschen positiv zu beeinflussen. Tiergestützte Interventionen sind zielgerichtete und strukturierte Maßnahmen, die Tiere bewusst in Gesundheitswesen, Pädagogik und Sozialwesen einbeziehen. Anders als rein medizinische Therapien stehen bei dieser Arbeit das Erleben, die Beziehung zum Tier und die Ressourcenstärkung im Mittelpunkt. Alpakas gelten durch ihr ruhiges und sanftes Wesen als ideale „Eisbrecher“ und unterstützen die Vertrauensbildung.
Was versteht man unter tiergestützter Intervention?
Tiergestützte Intervention (TGI) ist ein Oberbegriff für verschiedene Formate (tiergestützte Therapie, Pädagogik, Coaching und Aktivitäten). Dabei arbeitet ein Mensch‑Tier‑Team interdisziplinär und verfolgt konkrete Ziele, etwa die Förderung emotionaler Stabilität, sozialer Kompetenzen oder kognitiver Fähigkeiten. Wichtig ist: Die hier vorgestellten Angebote sind keine medizinischen Therapien. Sie richten sich als ergänzende Maßnahmen an Menschen, die ihr Wohlbefinden verbessern oder Belastungen reduzieren möchten.
Wie wirkt tiergestützte Intervention mit Alpakas?
Forschung zu Animal‑Assisted Interventions (AAI) zeigt, dass der Kontakt zu Tieren vielfältige Wirkungen haben kann:
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Stressabbau und Angstreduktion: Interaktion mit Tieren senkt Stresshormone (Cortisol) und kann Herzfrequenz sowie Blutdruck reduzieren. In tiergestützten Settings berichten Menschen oft weniger Angst und mehr emotionale Stabilität.
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Emotionale Unterstützung und Achtsamkeit: Der non‑urteilende Charakter von Tieren hilft, sich zu öffnen und Achtsamkeit zu üben. Studien zeigen, dass Tierkontakte emotionalen Trost spenden und Gefühle von Verbundenheit fördern.
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Soziale Interaktion und Selbstwert: Die Anwesenheit von Tieren kann soziale Interaktion erleichtern und das Selbstwertgefühl steigern. In einer randomisierten Studie verbesserte eine tiergestützte Intervention mit Hunden die Selbstwahrnehmung und das Verhalten von Kindern mit ADHS deutlich stärker als eine vergleichbare Intervention ohne Tiere.
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Motivation und Bewegungsförderung: Aktivitäten wie Führen, Füttern oder Spaziergänge mit Alpakas regen zur Bewegung an und steigern die Motivation in rehabilitativen Kontexten.
Wofür kann eine tiergestützte Intervention sinnvoll sein?
Tiergestützte Angebote eignen sich ergänzend für unterschiedliche Lebenslagen und Belastungen. Beispiele:
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Stress & Burnout: Die beruhigende Interaktion kann Stresslevel senken und hilft, sich zu erholen.
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ADHS / Konzentrationsprobleme: AAI verbessert bei Kindern mit ADHS soziale Kompetenz, Selbstwahrnehmung und Aufmerksamkeit.
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Autismus / soziale Interaktionsprobleme: Bei Kindern mit Autismus verringert der Kontakt zu Kleintieren nachweislich Angst und verbessert soziale Interaktion.
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Angst & Depression: AAI kann Symptome von Angst und Depression lindern, indem Stresshormone gesenkt und Wohlfühlhormone erhöht werden.
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Verhaltens‑ und Kommunikationsstörungen: Tiere bieten nonverbale Rückmeldung und fördern empathisches Verhalten, was sich positiv auf Kommunikationsmuster auswirkt.
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Demenz / kognitive Einschränkungen: Ältere Menschen profitieren von emotionaler Unterstützung, weniger Einsamkeit und einer möglichen Verbesserung kognitiver Funktionen.
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Suchterkrankungen / psychosoziale Belastungen: Tierkontakte können ergänzend zur Stabilisierung beitragen, indem sie Achtsamkeit und Verantwortungsgefühl fördern.
Wichtig: Tiergestützte Interventionen ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, sondern wirken unterstützend. Die hier genannten Effekte sind abhängig vom individuellen Kontext.
Wie läuft eine Intervention bei Ensinger Alpakas ab?
Unsere Interventionen finden auf unserem Hof in der Natur bei Vaihingen an der Enz statt. Jede Einheit wird individuell geplant, dauert 45 Minuten und beinhaltet:
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Ankommen & Kennenlernen: Ein kurzes Einführungsgespräch und Sicherheitsunterweisung. Die Tiere werden vorgestellt, und die Teilnehmenden lernen, wie sie sich respektvoll verhalten.
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Kontakt & Aktivität: Wir verbringen Zeit mit den Alpakas – Füttern, Führen, Beobachten. Je nach Zielsetzung werden Achtsamkeitsübungen oder kleine Herausforderungen eingebaut (z. B. Parcours, Spaziergang).
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Reflexion: Abschließend besprechen wir das Erlebte. Was hat sich verändert? Welche Gefühle oder Gedanken sind aufgetaucht?
Wir bieten Einzel‑ und Gruppenangebote für Kinder und Erwachsene sowie Kooperationsangebote mit psychosomatischen Kliniken an. Die Sitzungen finden überwiegend draußen statt – bitte witterungsgerechte Kleidung tragen.
Für wen ist das geeignet?
Unsere Angebote richten sich an:
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Kinder und Jugendliche mit ADHS, Autismus oder emotionalen Belastungen.
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Erwachsene mit Stress, Depression, Burnout oder psychosozialen Herausforderungen.
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Natur‑ und Tierliebende Menschen, die entschleunigen und Kraft schöpfen möchten.
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Kooperationspartner wie psychosomatische Kliniken, pädagogische Einrichtungen oder Firmen im Rahmen von Gesundheits- oder Resilienzprogrammen.
Die Zielgruppe ist naturverbunden, tierlieb und trägt die Kosten selbst. Wir unterstützen keine Diagnose oder medizinische Behandlung, sondern bieten eine ressourcenorientierte Ergänzung.
Abgrenzung – kein therapeutisches Angebot im medizinischen Sinne
Unsere Leistungen sind tiergestützte Interventionen und keine Heilbehandlungen im Sinne der Psychotherapie oder Medizin. Wir stellen keine Diagnosen, führen keine therapeutischen Verfahren durch und rechnen nicht mit Krankenkassen ab. Das Angebot richtet sich an Menschen, die ihre persönliche Entwicklung fördern möchten, und erfolgt auf Selbstzahlerbasis.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen tiergestützter Intervention und tiergestützter Therapie?
Tiergestützte Intervention ist der Oberbegriff für strukturierte Maßnahmen mit Tieren in Pädagogik, Coaching und Gesundheitswesen. Tiergestützte Therapie (AAT) wird von qualifizierten Therapeut:innen durchgeführt und in ein medizinisches Behandlungskonzept integriert. Unsere Arbeit fällt unter Intervention (ergänzend) und nicht unter Therapie.
Wie bereite ich mich auf eine Sitzung vor?
Tragen Sie wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk. Offenheit gegenüber den Tieren und Bereitschaft zur aktiven Teilnahme sind wichtig.
Welche Effekte kann ich erwarten?
Viele Menschen berichten nach tiergestützten Angeboten von mehr Ruhe, Achtsamkeit, Freude und einem tieferen Verständnis für eigene Emotionen. Konkrete Wirkungen sind individuell unterschiedlich und können nicht garantiert werden.
Wo finden die Interventionen statt?
Die Sitzungen finden auf unserem Gelände in Vaihingen an der Enz statt. Für Gruppenangebote oder Kooperationen können wir nach Absprache auch zu Kliniken oder Einrichtungen kommen.
Lokale Relevanz
Wir bieten unsere Angebote in Vaihingen an der Enz (Baden‑Württemberg) an und bedienen einen Umkreis von ca. 150 km. Dazu zählen Städte wie Stuttgart, Ludwigsburg, Heilbronn, Karlsruhe, Heidelberg und Pforzheim. Durch die Kombination aus ruhiger Umgebung und guter Erreichbarkeit sprechen wir sowohl Menschen aus der Region als auch Besucher aus größerer Entfernung an.
Referenzen & wissenschaftlicher Hintergrund
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Die Definition tiergestützter Intervention und ihre Abgrenzung zu Therapie, Pädagogik und Coaching stammt aus der IAHAIO‑Studie, die Tierkontakte als strukturierte Maßnahme im Gesundheits‑ und Sozialwesen beschreibt.
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Die Gesundheitsförderung durch Tiere ist vielfältig erforscht. NIH‑Studien zeigen, dass der Kontakt mit Tieren Cortisol senkt und Blutdruck reduziert. Weitere Untersuchungen belegen, dass tiergestützte Interventionen Angst und Depression lindern und soziale Unterstützung bieten.
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Eine kontrollierte Studie mit Kindern mit ADHS zeigte, dass eine Intervention mit Hunden die Selbstwahrnehmung und soziale Kompetenzen stärker verbesserte als eine Intervention ohne Tiere.
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Weitere Forschungsarbeiten belegen positive Effekte bei älteren Menschen (Reduktion von Einsamkeit, kognitive Stimulation) sowie bei Kindern mit Autismus (weniger Angst, bessere soziale Interaktion).
Die Geschichte hinter den Alpakas aus Ensingen
Die Marke
Mein Name ist Patrick Stellmach, 38 Jahre alt. Zwölf Jahre lang arbeitete ich als Ingenieur, bis mein Leben sich grundlegend veränderte: 2012 erhielt ich die Diagnose MS. 2020 kamen Trennung, Pandemie und eine gescheiterte, lang geplante Weltreise dazu. Die Jahre danach waren geprägt von Überlastung, Krankheit und dem Gefühl, in einem System festzustecken, das mir nicht mehr guttat. Die Wende kam dort, wo man sie am wenigsten erwartet: in der Ruhe der Tiere.
Alpakas – oft „Delfine der Weide“ genannt – haben eine besondere, fast meditative Gelassenheit. Sie erden, sie entschleunigen, sie schenken Präsenz. Aus dieser Verbindung entstand 2024 die Entscheidung, meinen sicheren Beruf loszulassen und etwas Neues zu beginnen, das nicht nur wirtschaftlich Sinn ergibt, sondern auch menschlich.
Anfang 2025 starteten wir mit sieben Alpakas auf unserem Hof in Ensingen bei Vaihingen an der Enz, am Rand der Weinberge. Heute bieten wir geführte Alpaka-Wanderungen, tiergestützte Therapie und ausgewählte Premium-Produkte aus Alpaka-Wolle an. Wir arbeiten ausschließlich mit regionalen Partnern wie dem Weingut Walz, Ensinger Mineralwasser und dem Inklusionsbetrieb Seemühle zusammen – Menschen und Betriebe, die dieselben Werte teilen: Nähe, Qualität, Verantwortung.
Warum wir tun, was wir tun
Unsere Kunden suchen etwas anderes als Massenware:
Wärme ohne Schwitzen, Natur ohne Plastik, Qualität ohne Kompromisse.
Viele sind kälteempfindlich, viele legen Wert auf hypoallergene Produkte, viele möchten wissen, woher ihre Kleidung wirklich kommt. Andere wünschen sich einfach Dinge, die wieder Bedeutung haben – handgefertigte Produkte, die eine Geschichte und Herkunft besitzen.
Genau dafür stehen wir.
- Hochwertige Naturfasern statt synthetischer Kompromisse
- Transparente, regionale Herstellung statt anonymer Lieferketten
- Hypoallergene, hautfreundliche Produkte für empfindliche Menschen, Babys und Allergiker
- Handgemachte, authentische Artikel mit emotionalem Wert, nicht austauschbar
Ein Teil unserer Produkte stammt aus der Wolle unserer eigenen Tiere. Ergänzend arbeiten wir mit ausgewählten Familienbetrieben zusammen – darunter Apu Kuntur in Peru, einer der renommiertesten Hersteller für hochwertige, fair produzierte Alpaka-Textilien.
Die Qualität entsteht durch die Faser selbst (Mikron, Stapellänge, Verarbeitung) und durch Menschen, die ihr Handwerk ernst nehmen.
Unsere Vision
Wir wollen die erste Anlaufstelle für alle sein, die
• Naturfasern schätzen,
• nachhaltige Entscheidungen treffen möchten,
• empfindliche Haut haben,
• sich nach Wärme, Ruhe und Entschleunigung sehnen.
Unsere Produkte sollen nicht nur nützlich sein – sie sollen ein Gefühl zurückgeben:
Wärme. Reinheit. Verbundenheit.
Langlebig, ehrlich und spürbar anders als das, was man „einfach irgendwo kaufen“ kann.
Was uns besonders macht
Wir sind kein Hof, der zufällig auch Alpakas hält.
Wir sind ein Hof, der sich ganz und gar auf Alpakas fokussiert.
Ihre Ruhe ist unsere Philosophie.
Ihre Wolle ist unser Material.
Ihre Nähe ist der Kern unseres Angebots – ob bei Wanderungen, in der Therapie oder in unseren Produkten.
Als Vater von vier Kindern und als jemand, der selbst durch gesundheitliche Tiefpunkte gegangen ist, weiß ich, wie wichtig es ist, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Meine Kollegen nannten meinen Schritt mutig – für mich war er notwendig.
Diese Haltung spiegelt sich in allem wider, was wir tun:
ehrlich, regional, hochwertig, tiergerecht, menschlich.
